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Archiv für Oktober 2009

Kassensysteme in der Gastronomie

Ein modernes Kassensystem muss einiges leisten, um im stressigen Alltag in der Gastronomie mithalten zu können und sowohl dem Gast, als auch dem Servicepersonal den größtmöglichen Komfort zu bieten. Natürlich die normalen Funktionen eines Kassensystems, wie den Umsatz verbuchen, verschiedene Bediener unterstützen und jeweilige Umsätze den Tischen und Gästen passend zubuchen. Dann sollten im Restaurant natürlich in der Lage sein, die eingegebenen Speisen und Getränke getrennt an den Küchendrucker (mit ausgewiesenen, am besten noch farbig markierten Sonderwünschen) und auch an den Bondrucker an der Theke zu senden. Außerdem sollten stationäre und mobile im Netzwerk arbeiten können, oder als Alternative alles in einem Gerät bieten, das sowohl am Platz, als auch mobil einsetzbar ist.

Das erste hybride , dass diese Anforderungen erfüllt, wird von der Firma Vectron hergestellt. Eine optimale Lösung mit geringem Platzbedarf. Ein modernes Kassensystem sollte auch die nötigen Schnittstellen für alle denkbaren Peripheriegeräte, wie Kaffeemaschinen, Schankanlagen und Wiegesysteme bieten. Betreffend der Handhabung des Kassensystems wird verlangt, dass die Bedienung leicht erlernt werden kann. Robust, handlich und wasserdicht sollten mobile sein. Die Displays übersichtlich gestaltet und unempfindlich. Die Datensicherung der für den Notfall, wie Blitzeinschlag, ist ein absolutes Muss. So kann man, z.B. mittels USB-Stick, die Daten direkt in ein Ersatzgerät übertragen und dieses dann weiternutzen.

Moderne Kassensysteme bieten auch die Möglichkeit die Arbeitszeiten der Angestellten zu erfassen, selbst wenn diese sonst keinen Kassenzugang haben, mit Verbuchung von Arbeitspausen, etc. Mittels moderner Übertragungssoftware können die erfassten Daten aus dem ausgewertet werden und in Form von Statistiken über Umsatz, Betriebseffizienz und Warenbestand verwendet werden. Das Zusammenspiel zwischen und angeschlossenen Schankanlagen sollte die Möglichkeit bieten, dass die Schankanlage den Zapfhahn nur dann freigibt, wenn das entsprechende Getränk von dem verbucht und angefordert wurde. So geht nichts mehr verloren und der Gewinn wird optimiert.

Die Beweglichkeit und der Wunsch des Gastes sollte von den Kassensystemen unterstützt werden. Was ist, wenn der Gast sich plötzlich an einen anderen Tisch setzt, oder Teile einer Gruppe sich zu einer anderen Gästegruppe dazusetzen? Graphische Tischpläne, die die Möglichkeit bieten, Gäste mitsamt bisherigem Verzehr einfach umzuplatzieren, bieten eine gute Lösung bei modernen Kassensystemen mit Touchscreen und Farbdisplay. Sonderaktionen, wie die Happy Hour sollten tages- und stundengenau automatisch von dem verwaltet werden können, in dem das zum eingespeicherten Zeitpunkt automatisch auf die reduzierten Preise wechselt und auch wieder zurück, wenn die Zeitspanne abgelaufen ist. Was ist, wenn ein Gast nicht das komplette Menu möchte, sondern stattdessen eine andere Zusammenstellung wünscht? Dann sollte das in der Lage sein, den Preis entsprechend umzubuchen.

Oder Bankette, an denen der Veranstalter einen bestimmten Preis für Essen und eine gewisse, festgelegte Anzahl an Getränken zahlt. Dann ist es sehr sinnvoll, wenn die Kassensysteme in der Lage sind, diese Vereinbarung zu speichern und alle Speisen und Getränke, die darüber hinaus bestellt werden, separat anzuzeigen und zusätzlich abzurechnen. Es zeigt sich also, dass der vielseitige Gastronomiealltag an ein und die Peripheriegeräte sowohl von der Funktionalität, als auch von der Haltbarkeit her hohe Ansprüche stellt.

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